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Lauterbach, Carl : Gemälde: Stillleben mit üppigem Blumenstrauß und Obst, um 1937(Losnr. 97754)

Lauterbach, Carl : Gemälde: Stillleben mit üppigem Blumenstrauß und Obst, um 1937
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Beginn der Auktion: 17/05/18 14:47:34
aktuelles Datum/Zeit: 22/05/18 07:47:59
Ende der Auktion: 24/05/18 14:47:34
Verbleibende Zeit: 2 T. 6 Std. 59 min.
Verkäufer: MaLaKo ( 29)
Standort: 73540 Heubach

Beschreibung:

TITEL: o.T. [Stillleben mit üppigem Blumenstrauß und Obst] - TECHNIK: Öl auf Leinwand, Keilrahmen, gerahmt [Originalrahmen] - ENTSTEHUNGSJAHR: o.J. [(wohl) um 1937] - RAHMENGRÖSSE: 66x76,5cm - LEINWANDGRÖSSE: 50,3x60,5cm - SIGNATUR: o.l. etwas farbschwach in Schwarz signiert „Lauterbach“, sowie verso auf Keilrahmen o.l. nochmals in Schwarz signiert „Lauterbach Df“ - ERHALTUNGSZUSTAND: partiell etwas beschmutzt; in den Randbereichen rahmungsbedingt etwas berieben; im Eckbereich o.l. vereinzelt kleine oberflächliche Farbverluste; im Eckbereich u.r. vereinzelt kleine oberflächliche Farbverluste; Rahmen mit leichten Gebrauchsspuren (am linken Rand oben kleiner Abplatzer, am oberen Rand mittig etwas berieben); verso Keilrahmen und Rahmen mit mehreren Bezeichnungen / Nummerierungen („4766“ (weiß), „KH14“ (schwarz), „N727“ (rot, aber schwarz durchgestrichen)); zusätzlich Rahmen oben nummer. „788“ (schwarz), zweifach bez. „Feuerwehr“, sowie o.l. und o.r. undeutlich/unkenntlich in Blei bez. - VERSANDKOSTEN: EUR 20,- --- Es liegt ein Zertifikat des "Art Loss Register" (London) vor, wonach das vorliegende Werk nicht in den dortigen Datenbanken als fehlend bzw. gestohlen verzeichnet ist. ---„In der NS-Zeit sucht Carl Lauterbach materiell durch Künstlerarbeiten, wie etwa Blumenstilleben zu überleben. […] Welche Schmach es für einen an sozialen Bildthemen interessierten Künstler bedeutet haben mag, solche Werke in einem Staat, der eine völkische, von ‚Blut und Boden‘ geleitete Kunst forderte, für die Öffentlichkeit zu schaffen, ist heute aus der historischen Distanz, wohl kaum zu ermessen. Carl Lauterbach nahm bis in die vierziger Jahre hinein an den offiziellen Kunstausstellungen in Düsseldorf und im Rheinland teil. Doch er gehörte nicht zu denen, die künstlerische Arbeit als ideologische Dienstleistung für das NS-Regime verstanden. Welche Not es für ihn bedeutete, sich im öffentlichen Kunstleben dieser Zeit zu bewegen und gleichzeitig seine hohen Vorstellungen der Humanität aufrechtzuerhalten, auf den naturgemäßen Widerspruch zwischen noblem Wollen und dem Zwang der damaligen Umstände, darauf hat Carl Lauterbach immer wieder hingewiesen“ (Werner Alberg (1994): Carl Lauterbach. Maler und Sammler; Düsseldorf: Eigenverlag Ruth Lauterbach; S. 38f.). Das vorliegende, obgleich undatierte Stillleben, wird in diese signifikante Schaffensphase Carl Lauterbachs einzuordnen sein. (Die Abbildung eines beinahe gleich großen, vergleichbar ruhigen Magnolien-Stilllebens aus jener Zeit findet sich in: ebd.; S. 38.) Vor einem diffus gehaltenen, bräunlichen Hintergrund hat der Künstler sein Arrangement aus Blumen und Obst platziert. Der Untergrund geht farblich ohne größere Abweichungen in den Hintergrund über, so dass das nuancenreiche Braun mehr wie ein Einfang der Stimmung und Atmosphäre, und nicht wie die Wiedergabe einer bestimmten Räumlichkeit erscheint. Mittig steht eine blaue, weiß gepunktete Vase in der sich ein überaus üppiger Strauß aus u.a. Chrysanthemen befindet. Das Blau des Gefäßes hebt sich zurückhaltend, wie zugleich auch angenehm aus der Komposition ab und verleiht dem Ganzen eine gewisse Ruhe. Etwas vor der Vase sind zwei grünliche Äpfel, sowie eine leicht orangefarbige Melone angeordnet. Besonders bei der farblichen Umsetzung des Straußes lassen sich impressionistische Anklänge erkennen. Es ist ein Spiel mit dem Licht und den sich dadurch verändernden Farben, was das Grün der Stängel und Blätter, zusammen mit den matt kolorierten Blüten, wie den Ausschnitt einer Blumenwiese wirken lässt. Es gibt farbliche Überlagerungen, Vermengungen und viele Blüten sind im hinteren Bereich nur schwach angedeutet noch zu erkennen. Farblich eine sehr schöne, harmonische Komposition, die gerade aus den oben angeführten Zeitumständen nicht zu dem ‚üblichen‘ Schaffen Carl Lauterbachs gerechnet werden kann.


Allgemeine Geschäftsbedingungen und Kundeninformationen / Datenschutzerklärung / Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular
§ 1 Allgemeines (1) Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen von Kunsthandel Koskull, Maximilian Baron von Koskull, Birkenweg 10, D-73540 Heubach, eART-account "MaLaKo" (nachstehend: "Verkäufer"). Abweichende Vorschriften der Kunden gelten nicht, es sei denn, der Verkäufer hat dies schriftlich bestätigt. Individuelle Abreden zwischen dem Verkäufer und den Kunden haben stets Vorrang. (2) Die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Verkäufer und den Kunden unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. Die Geltung von UN Kaufrecht ist ausgeschlossen. (3) Die Vertragssprache ist deutsch.
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§ 6 Zurückbehaltungsrecht Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der Kunde nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 7 Haftung für Sach- und Rechtsmängel (1) Soweit Mängel vorliegen, stehen dem Kunden nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu. (2) Schäden, die durch unsachgemäße Handlungen des Kunden bei Aufstellung, Anschluss, Bedienung oder Lagerung der Ware hervorgerufen werden, begründen keinen Gewährleistungsanspruch gegen den Verkäufer. (3) Mängel sind vom Kunden innerhalb einer Gewährleistungsfrist von zwei Jahren bei neuen Sachen bzw. von einem Jahr bei gebrauchten Sachen gegenüber dem Verkäufer zu rügen. Ist der Kunde Unternehmer, so beträgt die Gewährleistungsfrist bei neuen Sachen ein Jahr. Bei gebrauchten Sachen ist die Gewährleistung gegenüber Unternehmern ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Verkäufer einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Ware übernommen hat. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch nicht für Schadensersatzansprüche des Kunden, die auf Ersatz eines Köper- oder Gesundheitsschadens wegen eines vom Verkäufer zu vertretenden Mangels gerichtet oder die auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden des Verkäufers oder seiner Erfüllungsgehilfen gestützt sind. (4) Liegen Mängel vor und wurden diese rechtzeitig geltend gemacht, ist der Verkäufer zur Nacherfüllung berechtigt. Schlägt die Nacherfüllung fehl, ist der Kunde berechtigt, den Kaufpreis zu mindern oder vom Vertrag zurückzutreten. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
§ 8 Informationspflichten bei Transportschäden Werden Waren mit offensichtlichen Schäden an der Verpackung oder am Inhalt angeliefert, so soll der Kunde dies unbeschadet seiner Gewährleistungsrechte (§ 7) sofort beim Spediteur/Frachtdienst reklamieren und unverzüglich durch eine E-Mail oder auf sonstige Weise (Fax/Post) mit dem Verkäufer Kontakt aufnehmen, damit dieser etwaige Rechte gegenüber dem Spediteur/ Frachtdienst wahren kann.
§ 9 Haftungsausschluss (1) Außerhalb der Haftung für Sach- und Rechtsmängel haftet der Verkäufer unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Er haftet auch für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten (Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet) sowie für die Verletzung von Kardinalpflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut), jedoch jeweils nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der vorstehenden Pflichten haftet der Verkäufer nicht. (2) Die Haftungsbeschränkungen des vorstehenden Absatzes gelten nicht bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. (3) Ist die Haftung des Verkäufers ausgeschlossen oder beschränkt, so gilt dies ebenfalls für die persönliche Haftung ihrer Angestellten, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

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