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Hy, Karl Otto : Gemälde -Winterlandschaft im Taunus- signiert, 1935(Losnr. 97943)

Hy, Karl Otto : Gemälde -Winterlandschaft im Taunus- signiert, 1935
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Beginn der Auktion: 18/11/17 15:33:55
aktuelles Datum/Zeit: 20/11/17 14:21:52
Ende der Auktion: 25/11/17 15:33:55
Verbleibende Zeit: 5 T. 1 Std. 12 min.
Verkäufer: MaLaKo ( 27)
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Beschreibung:

TITEL: o.T. [Winterlandschaft im Taunus (zwischen dem „Chausseehaus“ und „Eishaus“ mit Schläferskopf im Hintergrund) mit Vater und Sohn]; TECHNIK: Ölfarbe, Aquarell Bleistift auf Karton, komplett befestigt auf festen Karton; ENTSTEHUNGSJAHR: u.r. in Braun datiert „[19]35“ (vor der Datierung etwas undeutlich bez. (u.U. vormalige Datierung?); SIGNATUR: u.r. in Braun signiert „KO Hy“; GRÖSSE: 21,5x26,7cm; ERHALTUNGSZUSTAND: Karton komplett befestigt auf festen Karton; Ränder mitunter leicht berieben; am rechten Rand wenige, minimale Verluste der oberen Farbschicht; am linken Rand unten wenige minimale Verluste der oberen Farbschicht; partiell leicht beschmutzt; im unteren Bereich des Schnees vereinzelt Craquelé-Bildung; VERSANDKOSTEN: EUR 10,- ---Nach seinem Studium an den Kunstgewerbeschulen in Mainz und Wiesbaden (1925-29) war Karl Otto Hy ab 1930 als freischaffender Künstler und Architekt in Wiesbaden tätig. Er entwarf Gebrauchs- und Werbegrafiken für u.a. Reklamefirmen, Kaufhäuser, Brauereien und Hotels. Daneben war Hy in seiner Freizeit auch stets künstlerisch aktiv und es entstanden Zeichnungen, Aquarelle und Ölarbeiten mit vornehmlich Porträts und Landschafts-, sowie Stadtansichten. Insbesondere in seinen Gemälden zeigt sich dabei der geschulte Blick des Architekten, der die jeweiligen Motive in einer kühlen, wie zugleich auch detaillierten Weise erfasst und deutlich Anklänge an die Neue Sachlichkeit aufweist. Vorliegendes Werk aus dem Jahr 1935 ist dezidiert in diese Schaffensphase einzuordnen. Karl Otto Hy nimmt den Betrachter zur Winterzeit mit in seine heimatliche Region. Wir befinden uns wenige Kilometer nordwestlich von Wiesbaden zwischen dem „Chausseehaus“ und dem Jagdschloss Fasanerie. Im Hintergrund erhebt sich der Schläferskopf mit dem markanten Kaiser-Wilhelm-Turm. Der Himmel hat sich bereits verdunkelt und kündet damit unweigerlich von dem in Bälde hereinbrechenden Abend. Und so darf man auch die Personengruppe im Vordergrund als auf dem Heimweg befindlich verstehen. Der Vater zieht seinen, auf dem Schlitten sitzenden, Sohn dem linken Bildrand entgegen, wobei der Betrachter von beiden nur die Rückansichten sieht. Das Gewesene, das Erlebte, die Freude und die Ausgelassenheit des Rodelns liegen hinter den Beiden und müssen vom Betrachter hinzugedacht werden. Es gelingt Hy dadurch zweierlei – zum einen legt er ganz allgemein ein narratives Element in die Landschaft, durch welches er es dem Betrachter ermöglicht sich ganz individuell, womöglich anhand eigener (Kindheits-)Erinnerungen, mit dem Gezeigten in eine Beziehung zu setzen, und zum anderen greift er in der Darstellung der Personen das bereits von der Natur und der Tages-, bzw. Jahreszeit vermittelte Thema des Vergehens, Abschiednehmens auf. Es entsteht damit ein überaus harmonischer Einklang von Mensch und Natur, der neben einer offen melancholischen Note, durch das Schlittenfahren, besser: das zurückliegende Schlittenfahren, auch einen dezent freudigen Ton erhält. Begrenzt wird der Vordergrund von zwei aufragenden Strommasten hinter denen sich die verschneite Landschaft mit vereinzelten kahlen Bäumen und weißen Feldern weit ausbreitet. Im Hintergrund beginnt der dunkle Wald und es erhebt sich schließlich, signifikant in das obere Bildzentrum hinein der Schläferskopf. Überaus schöne, stimmungsreiche Landschaftskomposition von Karl Otto Hy.---

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