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Gutbrod, Walter : Öl auf Papier -Winterlandschaft mit Feld und Wald- 08.12.1973, Künstlersignum(Losnr. 98097)

Gutbrod, Walter : Öl auf Papier -Winterlandschaft mit Feld und Wald- 08.12.1973, Künstlersignum
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Beginn der Auktion: 11/12/17 21:43:59
aktuelles Datum/Zeit: 17/12/17 09:09:17
Ende der Auktion: 18/12/17 21:43:59
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Verkäufer: MaLaKo ( 27)
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Beschreibung:

TITEL: o.T. [Winterlandschaft mit Feld und Wald, verso u.r. Werkverzeichnis-nummer in blauem Kugelschreiber auf weißem Etikettaufkleber]; TECHNIK: Ölfarbe, teilweise mit Terpentin verdünnt, auf Transparentpapier; ENTSTEHUNGSJAHR: u.r. in Blei datiert „8. Dez. [19]73“; GRÖSSE: 74x54,5cm; SIGNATUR: u.r. das Künstlersignum (drei Noten); ERHALTUNGSZUSTAND: Ecken minimalst bestoßen; verso angebrachter weißer Etikettaufkleber mit WV-Nr. schlägt recto durch; oberer Rand links mit sehr leichter Stauchung; am oberen Rand mittig vereinzelte minimale Einrisse; unterer Rand mittig kleiner Einriss (Länge etwa 1,5cm); VERSANDKOSTEN: EUR 10,- ---Der an der Stuttgarter Kunstakademie (1927-32) ausgebildete Walter Gutbrod war den Großteil seines Schaffens im Haupt- bzw. Brotberuf Kunsterzieher und hiervon war er von 1937 bis 1979 am Schiller- und Mörike-Gymnasium in Ludwigsburg tätig. Nach seiner Pensionierung intensivierte er sein bereits zuvor reges künstlerisches Schaffen und es entstanden zahlreiche Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen. Bezogen auf die gewählten Sujets blieb der Künstler ganz traditionell dem gegenständlichen ‚Kanon‘ verhaftet: Figürliches, Akte, Landschaften, Stillleben, Interieurs und Porträts. Eine Besonderheit ist aber sicherlich eine von Gutbrod bevorzugte Malweise, die sich auch in dem vorliegenden Werk findet. Hierzu arbeitete er mit Ölfarben, welche er mit Terpentin stark verdünnte und dann auf dünnes Transparentpapier auftrug. Nur partiell setzte er einzelne kräftigere Farbflächen, die sich leicht pastos von der beinahe an ein Aquarell erinnernden Farbumgebung abheben. In der Reduziertheit der angewandten Mittel und der damit erzeugten hohen Ausdruckskraft ist dies sicherlich eine beachtliche Eigenart des Künstlers. Das vorliegende Werk ist noch während seiner Dienstzeit als Kunsterzieher entstanden. Der damals 65jährige Gutbrod versetzt den Betrachter in eine Winterlandschaft. Aus dem Vordergrund breitet sich eine weiße, partiell von grauen und grünlichen Tönen durchzogene Fläche bis zum Hintergrund aus. Im mittleren Bereich zeigt sich der Beginn eines dunklen Waldes, der sich aber nicht ganz über die Breite erstreckt. Ein wolkenverhangener, grauer Himmel liegt über der menschenleeren Szenerie und erstaunlicherweise greift Gutbrod das dezent gesetzte Grün des Bodens im Himmel nochmals auf, um dem Ganzen dadurch eine schemenhaft irreale, an ein Wetterleuchten erinnernde Wirkung zu verleihen.---

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